EU veröffentlicht Liste von Steueroasen

Am 5.12.2017 haben die EU-Finanzminister eine Liste mit 17 Staaten beschlossen, die aus ihrer Sicht nicht ausreichend gegen Steuerflucht vorgehen und als Steueroase betracht werden können. Dies meldet die EU-Kommission in einer Pressemitteilung. Danach finden sich auf der Liste folgende Staaten:

  • American Samoa
  • Bahrain
  • Barbados
  • Grenada
  • Guam
  • Macao
  • Marshall Islands
  • Mongolei
  • Namibia
  • Palau
  • Panama
  • Saint Lucia
  • Samoa
  • Südkorea
  • Trinidad und Tobago
  • Tunesien
  • Vereinigte Arabische Emirate

Mit der Veröffentlichung möchte die EU Druck auf diese Länder ausüben um diese zu einer höheren Steuertransparenz zu bewegen und einen Datenaustausch mit den EU-Ländern zu erwirken. Dabei sollte man eigentlich vor der eigenen Haustüre kehren, denn immerhin klappt es ja intern auch nicht: Irland (z.B.: Apple, Starbucks, ..), Niederlande (Nike,…), Malta und Zypern müssten eigentlich auch auf diese Liste. Inwiefern Südkorea auf diese Liste passt sei mal dahingestellt. Das Land ist nicht unbedingt für günstige Steuern bekannt.

Mein Tipp an Dich: Bediene dich nicht solcher internationalen Konstrukte, wenn du es nicht musst. Melde Deine Company in dem Land an in dem Du Deine Kohle verdienst und zahle auch dort die Steuern. Deine Regierung braucht Deine Steuereinnahmen um das System zu finanzieren. Und wenn die Steuern die Du zahlen musst Dir zu hoch sind, denke mal darüber nach. Vielleicht musst Du einfach noch mehr Gewinn machen?

Vielen Dank fürs Durchlesen und wenn auch Du eine Frage zu einem bestimmten Thema hast, welches Du gerne beantworten haben möchtest scheue nicht mich zu kontaktieren.

Bis bald,
Dein Markus

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